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Bob & Skeleton Verband
DAS RENNEN
Im Skeletonsport tragen Männer und Damen ihre Rennen in verschiedenen Disziplinen aus. Weltcup Rennen werden an einem Tag mit zwei Läufen ausgetragen. An den FIBT Weltmeisterschaften, die ausser im Olympischen Jahr jährlich stattfinden, werden vier Läufe gefahren und zwar verteilt auf zwei Tage. Zum ersten Mal werden 2010 in Vancouver, Kanada, an Olympischen Spielen vier Läufe zu bestreiten sein.
Der Sportler mit der kleinsten Gesamtzeit aller Läufe gewinnt das Rennen. Zudem gibt es eine Rennserie mit dem Amerika-Cup und dem Europa-Cup. Diese dienen vor allem neuen Sportlern. Die Athleten können in diesen Rennen Erfahrungen und Qualifikationen für den Aufstieg in den Weltcup sammeln. Diese Saison 2007-2008 wurde eine neue Cupserie von der FIBT ins Leben gerufen, nämlich die Intercontinental Cups. Zusätzlich zu den Senioren Weltmeisterschaften können Sportler, die jünger als 23 sind, an den Junioren Weltmeisterschaften teilnehmen.
Startzeit
Die Startzeit, also die Zeit, in welcher der Schlitten die ersten 50 Meter der Bahn zurücklegt, ist der kritische Teil des Rennens. Ohne einen konkurrenzfähigen Start mit einem maximalen Rückstand von 10 Sekunden auf den Schnellsten, ist es fast unmöglich eine Medaille zu gewinnen.
Gestartet wird aus dem Stand. Wenn man dann mit maximalem Krafteinsatz eine hohe Beschleunigung erreicht, gehört man zu den besten Skeleton Athleten. Die ersten 50 Meter werden normalerweise in rund fünf Sekunden zurückgelegt, wobei man eine Geschwindigkeit von über 40 km/h erreicht.
Die Fahrt
Sobald dann der Athlet nach dem Start auf dem Schlitten liegt, muss er den Schlitten durch verdrehte Hochgeschwindigkeitskurven und durch Geraden lenken. In den Geraden können Höchstgeschwindigkeiten über 135 km/h erreicht werden. Gesteuert wird dadurch, dass man mit den Schultern und den Beinen den Schlitten beeinflusst, wobei in Kurven durch den Fahrer die Richtung geändert werden muss. Wenn man zu stark steuert, schleudert der Schlitten und man verliert wertvolle Zeit. Wenn man zu wenig steuert, bleibt der Schlitten der Bahn ausgeliefert, was im besten Fall eine Langsamzeit ergibt und im schlimmsten Fall einen Sturz.
Skeletonfahrer sprechen oft vom “Gefühl”, das sie haben müssen um gute Rennleistungen erbringen zu können und zu wissen, wann man den Schlitten gehen lassen oder wann man steuern sollte. Wie auch Skifahrer verschiedene Linien ausprobieren, um am schnellsten die Piste herunter zu fahren, so studieren die Skeletonfahrer jede Verdrehung und jede Kurve der Bahn, um den schnellsten Weg in der Bahn zu finden.
Startreihenfolge
Weil das Eis mit zunehmender Nutzung aufgeraut wird, ist es von Vorteil unter den Ersten die Bahn zu befahren. Die besten Startpositionen werden den Top Athleten dank guter vorheriger Resultate zugeteilt. In der Saison 2007 - 2008 hat die FIBT ein Weltranglisten System eingeführt. Mit der Rangliste wird die Startreihenfolge für alle Rennen bestimmt. Zudem werden aufgrund der Rangliste der Nationen-Anteil und ausserdem die Startreihenfolge für die Olympischen Winterspiele und die Weltmeisterschaften festgelegt.
Am ersten Weltcup Rennen der Saison dient die Weltrangliste der letzten Saison als Massstab. Für die Top zehn platzierten Athleten werden die Startplätze ausgelost. Das restliche Feld startet aufgrund der Weltrangliste.
Rangliste
In Weltcup Wettkampf erhalten die erst Dreiplatzierten Medaillen und der Viertplatzierte bis zum Sechsten einen Anerkennungspreis. Zusätzlich werden den Besten 30 Weltcup Punkte verteilt, welche zur Erlangung der Weltcup Meistertitel in sämtlichen Disziplinen führen. Diejenigen mit den höchsten Gesamtpunktzahlen in einer Saison gewinnen den Titel.












